inter View
2012 - Martin Strübin im Interview
Interview mit Dr. Dieter Broers über das aktuelle Zeitgeschehen und das Jahr 2012
Ich war dort gewesen: Interview einer Person mit Nahtod-Erfahrung
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2012 - Martin Strübin im Interview
Martin Strübin lebt seit Jahrzehnten mit dem Mayakalnder und hat das
System sehr genau studiert. Im Interview mit Frank Höfer
berichtet er, woher seiner Meinung nach frühe Hochkulturen dieses
präzise Wissen hatten. Nichts zu sehen von Weltuntergangsszenaren
mordlustigen Mayas. Warum nur wird im neuen Kinofilm 2012 von Roland
Emmerich genau die Aussage “die Mayas hätten das schon lange gewusst”
sowie die Theorie des Poleswitch zur Grundlage?
Quellen: www.NuoViso.TV
und www.BlaubeerWald.de.
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Interview mit Dr. Dieter Broers über das aktuelle Zeitgeschehen und das Jahr 2012
DR. Dieter Broers, Biophysiker – alias „MORPHEUS“
ist Autor der “MATRIX-BÜCHER“
Dr. Dieter Broers forschte bis 1992 an der TU- und FU-Berlin als Biophysiker auf dem
Gebiet der Frequenz- und Regulationstherapie - seine Arbeiten führten zu internationalen Patenten. Seit dieser Zeit erweitert er seine Studien von Griechenland (Athen) aus - 1997 arbeitet er als Direktor für Biophysik innerhalb des ICSD und ist im Committee for International Research Centres. Sein neuer Film „(R)Evolution 2012?“ wird ab Februar erscheinen. Weiterführende Informationen können seinen Büchern „Die Realitätenmacher – Physik des Bewusstseins“ und „Matrix-Code“ (beide Trinity-Verlag) entnommen werden.
THEMA:
...aktuelles Zeitgeschehen und das Jahr 2012...
Das Interview erschien im Januar 2009.
HÖRZU:
Herr Dr. Broers, Sie bringen die Sonne in Verbindung mit unserer Psyche. Das klingt erstmal
kurios. Bitte erklären Sie uns den Zusammenhang.
Broers:
Jeder weiß, welche Lebendigkeit die Sonne verursachen kann. Jeder kennt den
Wechsel der Jahreszeiten. Man weiß, dass die Winterdepression mit der Sonne bzw.
dem fehlenden Licht zusammenhängt. Neben diesem bekannten Jahreszyklus existieren
naturgemäß noch weitere. Ein weiterer Zyklus besteht aus etwa 11 Jahren, wobei die
Sonne in dieser Zeit unterschiedliche Aktivitäten durchläuft. Innerhalb dieser
Aktivitäten sendet uns die Sonne Ladungsträger (Elektronen und Protonen), die das
Erdmagnetfeld entsprechend verändert. Zusätzlich wären das elektrostatische Feld
der Erde und die Erdresonanzfrequenz hiervon ebenfalls betroffen. Von diesen
Einflussgrößen ist bekannt, dass von ihnen ein bedeutsamer Einfluss auf biologische
Systeme ausgeht.
HÖRZU:
Wie?
Broers:
Es existieren hierzu gut abgesicherte Zusammenhänge zwischen den Intensitäten und
den Schwankungen des Erdmagnetfeldes (Kp-Index) und den damit verbundenen
unterschiedlichen Stimmungs- und Bewusstseinslagen von Menschen. Tatsächlich
existieren Studien, die eindeutige Zusammenhänge zwischen bestimmten magnetischen
Anomalien, und Einweisungsquoten in psychiatrischen Kliniken, Verkehrsunfällen,
Selbstmordraten usw. darstellen. NASA-Wissenschaftlern wie Professor Halberg (1) ist
es gelungen, direkte Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von Herzinfarkten
(Myokardinfarkten) und magnetischen Anomalien – die von der Sonne hervorgerufen
werden – nachzuweisen. Es ist davon auszugehen, dass ein großer Teil der so
genannten „Zivilisationskrankheiten“ auf Feldanomalien zurückzuführen ist.
HÖRZU:
Aber es gibt hoffentlich auch positive Beispiele.
Broers:
Oh, ja. Bestimmte „Feldanomalien“ – die von der Sonne induziert wurden – führten
nachweislich zu genialen Inspirationen, Eingebungen. Die Zeitpunkte der Erschaffung
großer Symphonien oder dichterischer Werke sowie herausragenden Erfindungen
stehen offenbar in Verbindung mit entsprechenden „Feldanomalien“. Wie sehr sich
elektromagnetische Felder auf unsere Stimmungslage auswirken, kennen wir von dem
so genannten Fön. Eine Schlechtwetterlage korreliert mit einer anders empfundenen
Stimmung, als eine Schönwetterfront. Bei „schönen Wetter“ sind wir – ganz objektiv
betrachtet – einfach besser drauf, oder? Hier herrschen einfach bestimmte Felder (2)
(Sferics) vor.
HÖRZU:
Hat das alles auch Auswirkungen auf die menschliche Gesamtheit? Und was ist mit dem Fall
der Mauer 1989?
Broers:
M. Cotterell und A.Gilbert schrieben beispielsweise einen Bestseller über dieses
Thema (3). Sie belegen eindeutige Korrelationen zwischen dem Auf- bzw. Untergang von
Weltreichen und den entsprechenden Sonnenzyklen. Vom Babylonischen Reich, etwa
3000 v. Chr. bis zum Römischen Reich und weiter in der Epoche der Maya-Kultur,
finden sich klare Sonnenaktivitäten die in diesem direkten Zusammenhang standen.
Tatsächlich deutet dieses Datenmaterial auf einen Paradigmenwechsel zur aktuellen
Epoche - unserer Gegenwart. Hiernach befindet sich die Menschheit inmitten eines
fundamentalen Wandlungsprozesses…, der gegen 2012 einen Abschluss gefunden
haben soll.
Ich erinnere mich sehr gut an eine Ausarbeitung eines Kollegen, der in leitender
Position an der Messstation für„Erdmagnetischen Variationen“ beschäftigt war (4). In
dieser Studie wurden komplexe Messdaten von unterschiedlichen Erdmagnetfeldern
mit unterschiedlichen Ereignissen verglichen. Auch diese Arbeit – die ich sehr hoch
bewerte – weisen Korrelationen, also Verhältnisse zwischen den geophysikalischen
Daten und Global-Wirtschaftlichen und Politischen Ereignissen aus. So unglaublich
dieses Ergebnis auch klingen mag, so waren seine Beobachtungen und Berechnungen
doch so aussagefähig, dass sogar die fundamentale Wandlung – bis hin zur Auflösung
– der ehemaligen Sowjetunion zu erkennen war (!). Was über Glasnost und
Perestroika seinen Anfang nahm und mit dem „Fall der Mauer“ einen ersten
Abschluss erfuhr, konnte an den gedeuteten Messdaten herausgelesen werden. Da die
Astrophysik die Sonnenzyklen kennt, kann sie eine Vorhersage auf künftige
Sonnenaktivitäten machen. Neben den 11.3 Jahreszyklen, existieren noch zahlreiche
weitere, größere Zyklen, die entsprechend selten auftreten. Vergleichen wir nun diese
Zyklen mit den uns bekannten, korrelierenden psychischen Effekten (Wirkungen), so
ergibt sich ein höchst bedeutsames Vorhersageinstrument. Aller Voraussicht nach,
erwartet uns bis zum Jahre 2012 – dann ist unser gegenwärtiger Sonnenzyklus auf
dem Maximum – eine außerordentlich extreme Sonnenaktivität (5).
HÖRZU:
Wer ist auf die Idee gekommen, Sonnendaten und historische Daten in Verbindung zu
bringen?
Broers:
Das war sicherlich Professor Tschishewski, der eigentliche Begründer der
Heliobiologie. Dieser Forscher stellte als erster Zusammenhänge zwischen
unterschiedlichen Sonnenaktivitäten und dem sozialen Verhalten von Menschen fest.
Sein Hauptlebenswerk "Die epidemischen Katastrophen und die periodische Tätigkeit
der Sonne" erschien bereits 1930. Der wohl strittigste Punkt in der Heliobiologie ist
der Einfluss der Sonnenaktivität auf das Denken und Handeln der Menschen. Heutige
Forschungsergebnisse zeigen uns eindeutige Wechselwirkungen zwischen
elektromagnetischen, elektrischen und magnetischen Feldern, und unserer
Gehirnchemie (6). Unsere Wahrnehmung und unsere Grundstimmungen werden durch
elektrochemische Vorgänge hervorgerufen. Wenn wir nun belegen können – was
tatsächlich der Fall ist – dass durch äußere (exogene) Felder auf genau diese Systeme
eine Wirkung ausgeübt wird, ist der nächste Schritt gar nicht so weit…., bis zu einer
feldinduzierten (exogenen) Wirkung in unserem Gehirn. Bis 1992 forschte ich in
Deutschland an derartigen Projekten (7) und (8). Seitdem arbeite ich hierzu vertieft in
anderen Ländern und konnte zu meinen - hier nur oberflächlich berührten - Schlüssen
kommen.
HÖRZU:
Und das soll mit veränderten Magnetfeldern zusammenhängen?
Broers:
Ich will an einem Beispiel zeigen, wie uns Magnetfelder auch beeinflussen. In den
sechziger Jahren beauftragte die NASA das Max-Planck-Institut für
Verhaltensphysiologie in Andechs mit einem sehr speziellen Auftrag. Es sollte
herausgefunden werden, wie sich Menschen verhalten, wenn sie von den natürlichen
elektromagnetischen und magnetischen Feldern abgeschnitten sind. Die Professoren
R. Wever (9) und J. Aschoff führten hierzu über mehrere Jahre Versuchsreihen durch.
Klinisch unauffällige Probanden (gesunde Versuchspersonen) wurden von der
Einwirkung natürlicher Erdmagnetfelder sowie der Erdresonanzfrequenzen
(Schumann-Resonanzen) ausgeschlossen. Durch die Abschirmung von
Schumannwellen und Erdmagnetfeldeinfluss destabilisierten sich die die "inneren
Uhren"(circadiane Rhythmen) sämtlicher Probanden wie Wach-Schlaf-Rhythmus,
Tagesgang von Körpertemperatur, Cortison- und Melatonin- Spiegel im Blut usw. Da
es sich um junge, gesunde Personen handelte, traten zunächst keine ernsten
Beschwerden auf, anders jedoch bei Versuchen an älteren, gestressten und vegetativ
labilen Patienten. Bei fast sämtlichen Probanden traten nach etwa zwei Tagen
Feldentzug die ersten psychischen Veränderungen auf. Ebenso konnten mit
zunehmender Aufenthaltsdauer Angstgefühle, Unwohlsein und Verhaltensenderungen
beobachtet werden. Wurde nur kurzzeitig eine künstlich erschaffene,
elektromagnetische 8 Hz-Frequenz – die der natürlichen Erdresonanzfrequenz
entsprach – in den abgeschirmten Bunker gestrahlt, so waren die Probanden sofort für
längere Zeit wieder stabilisiert.
Ich möchte gern ein weiteres Ergebnis hierzu anführen. All diese Probanten sollten
also eine selbst gewählte Zeitdauer in diesem Bunker leben. Sie konnten ihren
Schlafrhythmus wählen, konnten Lektüre mitnehmen, aber eines konnten sie nicht: Sie
hatten keinen Kontakt zur Außenwelt, ihnen wurde jede objektive Möglichkeit
genommen, die Zeit einzuschätzen. Es passierte etwas Spannendes: Direkt nach dem
Verlassen ihrer künstlichen Behausung wurden sie gefragt, wie lange sie wohl in dem
Bunker gewesen seien. Sämtliche Probanden waren der Überzeugung, sie hätten sich
nur einige wenige Tage in ihrer Behausung befunden. Die tatsächliche Verweilzeit
war jedoch um ein erhebliches länger. Beispielsweise gab ein Proband als Grund für
seinen – persönlich gewählten Abbruch aus der Studie – an, er müsse zur Hochzeit
seines Bruders, dieses sollte am morgigen Tag geschehen. Dieser Proband war davon
überzeugt, dass er maximal drei Tage im Bunker verweilt hatte. Tatsächlich waren es
jedoch 9 Tage.
HÖRZU:
Die Zeit löst sich auf.
Broers:
Genau. Auch das Schlafmuster änderte sich auffällig. Man beobachtete, wie bei
Frauen der Menstruationszyklus durcheinander kam, wie sich die Körpertemperatur
veränderte und die Probanten psychischen Stress zeigten. Das heißt: Alles in uns folgt
einem äußerlichen Taktgeber der unsere körpereigenen Schwingungen zu
synchronisieren scheint. Unser Körper regelt zahlreiche eigene Rhythmen wie unser
Herz, unser Gehirn, unser Auge, unsere Zellen.
Diese körpereigenen Rhythmen scheinen durch natürliche Felder – wie sie die Erde
für uns bereithält – kalibriert zu werden. Werden also abgestimmt…, wie sämtliche
Bahnhofsuhren von einer Zentraluhr gesteuert werden. Bleiben diese Naturfelder aus
oder ändern sich, so reagieren wir durch eine Art De-Synchronisation.
HÖRZU:
Was passierte mit den Ergebnissen des Experiments?
Broers:
Sie gingen in die Weltraumforschung der NASA ein, flossen in die
Anwendungsbereiche der Astronauten, die ja naturgemäß im All dem irdischen
Magnetfeld entzogen sind. Diese Ergebnisse sind veröffentlicht. Das ist eine gut
abgesicherte Grundlagenforschung der 60er Jahre.
HÖRZU:
Wir gehorchen also elektromagnetischer Strahlung von All und Erde. Das klingt nach
Fatalismus, gegen den wir uns nicht wehren können.
Broers:
Bedingt. Wir müssen akzeptieren, dass wir von äußeren Feldern beeinflusst sind.
Wenn wir verstehen, dass unsere Körper selber elektromagnetisch ihre Funktionen
aufrechterhalten, und erkennen, dass naturgegebene äußere Felder unsere
Lebensfunktionen lenken, werden wir eine gewisse Demut vor dem „großen
Lebensplan“ erfahren. Diese Art von Hingabe ist kein Fatalismus.
HÖRZU:
Sind wir nun diesen kommenden extremen Sonneneinflüssen machtlos ausgeliefert?
Broers:
Wie ich bereits sagte, Fatalismus ist ungeeignet, um mit dieser Situation umzugehen.
Das, was wir gerade in extremem Maße erleben, folgt einem naturgemäßen Rhythmus.
Sicher auch die kommenden extremen Sonneneinflüsse. Das mittelamerikanische Volk
der Maya hinterließ uns hierzu die Information, dass diese „letzte Epoche der
Zeitlichkeit“ durch „die kosmische Absicht“ gelenkt würde. Ein
Synchronisationsstrahl würde, vom galaktischen Zentrum ausgehend (Hunab Ku)
unsere Erde und damit uns Menschen im besonderen, neu kalibrieren. Die Mayas
waren durch ihr außerordentlich hoch stehendes astronomisches Wissen in der Lage,
nahezu sämtliche Großereignisse zeitlich zu bestimmen. Ihre Berechnungen (Tzolkin
(10)) ergeben nun einen letzten, fundamentaleren Veränderungsprozess. Die Mayas
beschreiben diesen Vorgang als „Aufstieg in die 5.Dimension“. Betrachten wir unsere
gegenwärtige Weltlage und Ihren zeitlichen Verlauf, indem alles auf ein großes Finale
hinzuweisen scheint, so könnten ihre Prophezeiungen stimmen. Am auffälligsten finde
ich nun, dass die NASA von sensationellen Ereignissen berichtet, die nahezu identisch
zu sein scheinen, wie sie von den Mayas beschrieben wurden. Die Mayas berichten
von einem „galaktischen Synchronisationsstrahl der vom Zentrum unserer Galaxis
kommend, auf uns gerichtet ist. Genau diesen „Synchronisationsstrahl“ scheinen die
Astrophysiker nun nachgewiesen zu haben. Sie berichteten, dass, vom Zentrum
unserer Galaxis ein – bisher nicht für möglich gehaltener - Energiestrahl (ein GRB)
„wie ein Scheinwerfer aus den tiefsten Bezirken des Alls“ auf die Erde gerichtet
aufschien. In der Meldung aus „bild der wissenschaft“ vom 26.3.1999 heißt es hierzu:
„Die Indizien sprechen dafür, dass Strahlung wie ein Autoscheinwerfer gebündelt ist
– wobei die Erde in diesem Fall mitten auf dem Weg der Strahlung lag. Die Energie
die hier freigesetzt wurde lag 45-mal höher, als bei der stärksten bisher gemessenen
Supernova. Das ist weitaus mehr, als die Physik erklären kann.“
Nachdem ich mich nahezu dreißig Jahre in diesem Themenbereich bewege, kann ich
sagen, da vollzieht sich gerade ein gerade ein unvorstellbarer Wandel…, von dem
primär unser Bewusstsein betroffen ist.
HÖRZU:
Wie wird sich dieser Wandel äußern?
Broers:
Wir werden sicherlich keine größeren Köpfe haben oder einen anderen Körperbau.
Nach meinen Überlegungen wird sich in uns ein Bewusstseinssprung vollziehen, quasi
vom Mensch zum Übermensch.
HÖRZU:
Ein Sprung? Widerspricht das nicht der Evolutionstheorie?
Broers:
Keineswegs, die gesamte Evolution folgt einer kosmischen Absicht. Sie verlief aber
nicht stringent, sondern ebenfalls in „Sprüngen“. Immer wenn Schwellenwerte der
Erfahrungen erreicht wurden, entstand eine neue Spezies. Würde es rein nach der
Darwin’schen Evolutionstheorie gehen, wären wir heute niemals da, wo wir jetzt sind.
Wir wären noch immer im Zeitalter der Amphibien oder der Pferde. Es gab diese Akte
evolutionärer Sprünge immer wieder.
HÖRZU:
Und diese Sprünge haben mit außergewöhnlicher elektromagnetischer Strahlung zu tun?
Broers:
Offenbar schon. Und sie traten immer dann ein, wenn auf der Erde bestimmte
Schwellenwerte erreicht wurden. Wir sollten akzeptieren, dass es im Grunde keine
Trennung zwischen den Dingen gibt. Alles ist mit allem verbunden. Die
Quantenphysiker nennen dieses Phänomen „nonlocal“(11).
HÖRZU:
Welche Schwellenwerte?
Broers:
Ich denke beispielsweise an die Theorie von Professor Russel (12). Aufbauend auf die
Gaia-Hypothese von Professor Lovelock sagt Russel: „Das Leben schreitet von
einfachen zu immer komplexeren Formen fort. Die Strukturen werden immer
differenzierter und die Einzelteile sind immer mehr miteinander verbunden und
organisiert. Der vorläufige Höhepunkt dieser sich immer mehr beschleunigenden
Entwicklung ist der Mensch und die menschliche Zivilisation. Die Entwicklung geht
aber nicht mit gleich bleibend beschleunigtem Tempo voran, sondern es gibt
Evolutionssprünge.“ Vieles spricht dafür, dass sich die Menschheit gegenwärtig in
einer Evolutionssprungphase befindet.
Diese beiden Wissenschaftler konnten berechnen, dass „Acht-Milliarden-Reihen“
einen solchen Schwellenwert ergeben. So sind beispielsweise ca. acht Milliarden
Neuronen notwendig, um ein Bewusstsein zu erzeugen. Der bevorstehende
Bewusstseinssprung auf der Erde steht in Zusammenhang mit der kritischen Masse der
Anzahl Menschen, und bei acht Milliarden bewegen wir uns bald. Diese Theorie wird
von vielen Forschern sehr ernst genommen. So phantastisch sie auch auf den ersten
Blick erscheinen mag.
HÖRZU:
Wie vollzieht sich dieser Prozess?
Broers:
Relativ schnell.
HÖRZU:
Wie bemerken wir ihn?
Broers:
Ein Beispiel: Bekommt eine Person in einem Wasserglas heimlich einen LSD-Trip und
trinkt das Glas aus, wird sie denken, sie sei dem Wahnsinn nah. Trinkt jedoch dieselbe
Person diesen Wirkstoff bewusst, erlebt sie etwas völlig anderes. Es ist unsere
Einstellung zu den Ereignissen, die unsere Wahrnehmung entscheidend beeinflusst!
Diesen außergewöhnlichen kosmischen Einflüssen sollten wir uns hingeben. Sofern
wir nicht über die Sinnhaftigkeit dieser Ereignisse informiert werden, wird uns etwas
Ähnliches widerfahren, wie dem Beispielmenschen, der unbemerkt einen LSD-Trip in
sein Wasserglas bekam. Es ist eine Art von Hingabe erforderlich…, die uns von den
„Nebenwirkungen“ des Transformationsprozess – Mensch-Hypermensch – befreit.
Also die Bereitschaft und Anerkennung dafür, dass wir kurz vor einem Wandel stehen,
kann uns also dahin bringen, dass wir die Bewusstseinserweiterung, den
Evolutionssprung, als etwas Positives wahrnehmen. Ohne Angst, ohne Schmerz.
HÖRZU:
Also wie genau?
Broers:
Pathetisch gesagt werden wir an unser kosmisches Erbe erinnert. Uns wird die
Möglichkeit gegeben, aus den starren Mustern auszubrechen, uns weiterzuentwickeln,
uns zu verabschieden von Handlungsmustern, die unsere Erde und unsere
Gesellschaften zerstört haben, nämlich von ego-getriebener Gier. Es tritt etwas in
Erscheinung, das man in etwa so ausdrücken könnte: Gott legt die Hand an. Als ob er
eine kleine Korrektur vornimmt…
Es ist in etwa so, wie der „verlorene Sohn“ aus dem alten Testament. Angereichert
durch die Erfahrungen erkennen wir, dass wir doch alle eins sind. Hierzu war es
offenbar erforderlich, dass wir uns vom „Vater“ entfernten. Und nun, durch diese
Erkenntnis…, zurückkehren…, als erwachter Mensch. Der durch diese Erkenntnis –
dass wir alle eins sind – zu wahrhaft sozialen Handlungen fähig ist.
HÖRZU:
Was passiert nun genau in unseren Köpfen?
Broers:
Die so genannte Alpha-Frequenz ist quasi der Türrahmen zwischen dem
Unterbewusstsein und dem Tagesbewusstsein. Den durchschreiten wir immer ziemlich
schnell beim Einschlafen oder beim Aufwachen. Das kosmische Ereignis, diese Felder
schaffen es, dass wir in diesen Zustand geraten und in ihm gehalten werden, sodass
wir Dinge im Wachbewusstsein sehen, die im Unterbewusstsein abgelegt sind. Wir
sehen, erkennen unsere Traumata, unsere „Leichen im Keller“. Und wir erkennen
gleichzeitig, dass es da etwas zu korrigieren gibt, dass wir uns etwas vorgemacht
haben.
Ich kann durch lange wissenschaftliche Forschung nachweisen, dass mit diesen, nun
vermehrt auftretenden EM-Frequenzen Heilung erzielt wurde. Bei vielen
austherapierten Patienten ist in gerade diesem Moment eine medizinische Heilung
eingetreten, in dem sie gesehen oder erkannt haben, warum sie eigentlich krank
geworden sind. Darauf wurden sie gar nicht vorbereitet. Sie wurden einfach in diesem
Zustand eines „Türrahmenbeobachters“ – der so bewusst sein Unbewusstes
betrachten kann – geführt. Dieses erfolgte durch ganz bestimmte EM-Felder, die auf
diese Menschen einwirkten.
In dem Moment passierte genau der Zustand, der das Tor zum Unterbewussten öffnete
und Erkenntnis ermöglichte und Klarheit über die Frage brachte: Wo habe ich mehr
genommen als gegeben? Wo habe ich mehr gegeben als genommen? Wir werden
tatsächlich daran erinnert, wer wir eigentlich sind, dass wir ein aktiver Aspekt eines
großen Ganzen sind. Das Auftreten einer Krankheit korreliert mit dem Abweichen
eines naturgegebenen Weges. Aus dieser Perspektive sind wir Gotteskinder, die ihr
Erbe bisher nicht angenommen haben. Das klingt dramatisch, aber in diesen
Momenten erkennen wir unsere Tatsächlichkeit als Göttlichkeit und können sie
annehmen. Da ich erkenne, dass ich ein Aspekt eines großen, kosmischen Ganzen bin,
verhalte ich mich automatisch ethisch und sozial.
HÖRZU:
Man kann also die Krankheit eines Menschen mit der Krankheit der Gesellschaft vergleichen?
Broers:
Ja. Jede Krebszelle verhält sich asozial. Der naturgemäße Urzustand basiert aber auf
sozialem Verhalten. Sie nimmt mehr, als sie gibt…und vergisst dabei, dass sie so nicht
überleben wird. Sie entzieht ihrem Wirt sämtliche Lebensgrundlagen…und damit auch
sich selbst. Erst wenn die Krebszelle sich ihrer Tugenden erinnert, kann sie überleben.
Als ein Aspekt in einem großen Ganzen. Wenn nun Krebszellen unter dem Einfluss
bestimmter EM-Felder gehalten werden, beginnen sie wieder mit den normalen Zellen
zu kommunizieren (13). Es ist mir und meinem Team vor vielen Jahren durch klinische
Forschung gelungen, als austherapiert geltende Patienten durch genau definierte
elektromagnetische Felder in einen Zustand zu versetzen, der durch das Erkennen der
Ursache ihrer Krankheit, einen Heilungsprozess einleitete. Offenbar „lernten“ die
erkrankten Zellen wieder miteinander zu kommunizieren, sich sozial zu verhalten.
Mikroskopische Aufnahmen zeigten, dass die kranken Zellen wieder anfingen, mit den
gesunden in Verbindung zu treten. Sie wurden quasi resozialisiert. Diese Felder sind
dem aktuellen Erdmagnetfeld – und wie es gerade auf uns alle wirkt – gar nicht so
unähnlich.
HÖRZU:
Die gerade wirkenden kosmischen Ereignisse und der daraus resultierende
Bewusstseinssprung versetzen uns in die Lage, doch noch die Welt zu retten? Ein Ende der
Ausbeutung, ein Ende der Armut, der Krisen und Kriege, der Umweltvernichtung?
Broers:
Das ist für mich ein Akt der „Gnade Gottes“. Ich bin davon überzeugt, dass zwei
Dinge passieren werden – unser Herz und unseren Verstand betreffend. Es wird eine
Erweiterung der Verstandesebene geben durch die Öffnung des Herzens. Die
Erweiterung der Wahrnehmung wird auf intuitiver Ebene stattfinden. Es wird weniger
mit Denkprozessen einhergehen als vielmehr mit emotionalen Handlungen. Schon
Friedrich Schiller sagte: „Seit Aristoteles haben wir offenbar nichts dazugelernt. Wir
wissen seit Aristoteles, was Demokratie ist. Wir wissen, wie das soziale Gefüge zu
verstehen ist. Aber letztlich sind wir doch Barbaren geblieben.“ Schiller sagte
weiter: „Es wird sich erst etwas ändern, wenn wir durch das Herz den Verstand
ausdeuten.“ Meiner Meinung nach befinden wir uns gerade in dieser Phase. Durch
diese verinnerlichte Erkenntnis werden wir unsere Handlungen ableiten, die uns mit
vielen neuen Freiheitsgraden ausstatten. Die uns zu wahrhaft freien Menschen macht.
HÖRZU:
Die kosmischen Ereignisse öffnen uns also die Herzenstür, nur müssen wir selber
hindurchgehen?
Broers:
Genau so sehe ich es. Das müssen wir selber übernehmen. Interessant ist im Übrigen,
dass das Herz beim Volk der Maya eine große Bedeutung hatte. Nicht nur in ihren
Ritualen, sondern eben auch in ihrem Kalender. Im Maya-Kalender ist vom
Herzzentrum unserer Galaxie die Rede, von dem ein Synchronisationsstrahl ausgeht,
der uns verändern wird. Die Astrophysiker haben soeben die Quelle dieser
merkwürdigen Gammastrahlen (GBR) über eine Computeranimation (14) nachgestellt.
Dieses Zentrum stellt doch tatsächlich – wie es die Mayas beschrieben - in
verblüffender Weise ein Herz (Hunab Ku) dar.
HÖRZU:
Also werden wir nicht nur vom Magnetfeld der Erde und von elektromagnetischer
Sonnenstrahlung beeinflusst, sondern noch von einer weiteren Stellgröße?
Broers:
Ja. Diese Strahlen, überwiegend aus dem Zentrum unserer Galaxis sind erst seit rund
15 Jahren messbar. Die Wissenschaft nennt sie Gamma Ray Bursts (GBRs) (15). Sie sind
teilweise „wie mit dem Scheinwerfer genau auf uns gerichtet“ und haben sich
innerhalb der letzten Jahre um mehrere Hundert Prozent erhöht.
HÖRZU:
Was soll das?
Broers:
Da steht selbst die Astrophysik vor einem großen Rätsel. Und da kommt wieder der
Maya-Kalender ins Spiel. Der sagt relativ konkret, was in der Endzeit kurz vor 2012
alles passieren wird, nämlich relativ viel Chaos auf unserem Planeten. Wie ich bereits
mehrfach erwähnte, wird durch den Synchronisationsstrahl, so sagen die Maya, eine
Neuaufstellung des Universums vollzogen.
HÖRZU:
Da stellt sich die Frage nach der Herkunft des Maya-Kalenders. Waren die Maya vor
Tausenden von Jahren schon so gute Astronomen, dass sie ihn sich selber erarbeitet haben
oder hat etwa eine außerirdische Intelligenz ihnen den Kalender an die Hand gegeben wie
manche Leute vermuten?
Broers:
Fest steht, dass die Mayas sich selbst immer auch als Zeitreisende bezeichnet haben.
Die Zeit, wie wir sie kennen, ist nur eine Dimension innerhalb eines 12 -
dimensionalen Weltbildes (16). Heute erkennen wir durch die Quantenphysik, das es
auch der unseren Zeitrichtung (entropisch) gegenläufige Zeitrichtungen gibt
(negentropisch).
Die Natur macht uns das im Übrigen vor. Unsere Zellen sind in der Lage, in der
gegenläufigen Zeit Informationen abzurufen. Jetzt geht es darum, das in den
makrokosmischen Bereich zu übertragen. Könnten die Maya nicht Zeitreisende
gewesen sein, die in der Lage waren, über mehrere Bewusstseinszustände in
verschiedene Zeitebenen hineinzuschauen? Könnten sie sich und uns diesen Kalender
nicht aus ihrer Zukunft geholt und überlassen haben? Diese Theorien gibt es schon…,
so unglaublich das auch erscheinen mag.
HÖRZU:
Die Archäologie hat den Maya-Kalender immer bloß als gegeben angesehen?
Broers:
Ja, es gab immer nur eine rein phänomenologische Beschreibung des Kalenders. Die
war aber so frappierend, dass die Forschung bis heute vor einem großen Rätsel steht.
Die Maya hingegen waren sich sicher, dass wir bis 2012 schon gelebt haben. Es ist –
ihrer Überlieferung nach – quasi alles schon geschehen. Würde das stimmen, ließen
sich sämtliche Vorhersagen des Maya-Kalenders mit all ihren Volltreffern erklären.
So gut manche Hellseher sind: Es ist merkwürdigerweise noch keinem gelungen, über
das Jahr 2012 hinauszuschauen.
HÖRZU:
Ist das so?
Broers:
Was das professionelle Sehen betrifft sicherlich. In Russland praktizieren so genannte
Extrasensitive, professionelle Seher, die „Remote Viewing“ betreiben eine
Zukunftsschau. Keiner kann – so konnte ich mich überzeugen – die 2012-Barriere
durchdringen. Demnach wären wir ab 2012 in einem vollständig jungfräulichen
Bereich… und können erstmalig mit allen Freiheitsgraden unsere Zukunft gestalten.
HÖRZU:
Ist der Maya-Kalender im Dezember 2012 ausgezählt, wird uns danach kein neuer an die
Hand gegeben?
Broers:
Davon bin ich absolut überzeugt. Wann immer dieser genaue Zeitpunkt in oder um das
Jahr 2012 sein wird, wann immer der Schwellenwert erreicht sein wird, der uns in
eine neue Bewusstseinsebene bringen wird, wir werden danach zum mündigen
kosmischen Bürger. Und wenn wir unsere neue Autorität im naturgemäßen Kontext
nutzen, um Harmonie darzustellen – und eben keine Disharmonie mehr verursachen –
dann werden wir uns den eigenen Ast nicht mehr absägen. Dann muss uns keiner mehr
sagen, wo es langzugehen hat.
HÖRZU:
Das hat ja geradezu etwas Biblisches.
Broers:
Ja.
HÖRZU:
Wir durchschreiten gerade die Apokalypse aus der Offenbarung des Johannes, und 2012
kommt dann der Heiland, die Erleuchtung, die Erkenntnis? Man könnte fast die Bibel als
unseren Maya-Kalender bezeichnen...
Broers:
Ich habe vor wenigen Wochen mit gläubigen, konservativen Christen genau darüber
diskutiert. Selbst in ihren Grundfesten bestehende Charaktere, die im strengen
theologischen Kontext aufwuchsen, konnten mit diesen Darstellungen nicht nur etwas
anfangen, sondern sie wurden zu hohen Emotionen aufgerufen. Es flossen Tränen.
Und zwar nachdem diese Leute die gleichen Schlüsse zogen wie Sie jetzt.
HÖRZU:
Lesen Sie selbst heute die Bibel anders?
Broers:
Ich bezeichne mich nicht als „Bibelfest“. Ich kenne aber bestimmte Geschichten aus
dem Religionsunterricht immer noch. Eine habe ich nie verstanden: das bereits zu
Anfang erwähnte „Gleichnis vom verlorenen Sohn“. Wieso ist der Vater der beiden
Söhne so ungerecht, straft den Daheimgebliebenen ab und richtet für den
Heimgekehrten ein Fest aus? Was mir jetzt klar geworden ist – und das führte auch zu
den Tränen der beteiligten Leute –, dass dieses Gleichnis auf die Menschheit zu
übertragen ist. Dieser Sohn kommt freiwillig zurück. Nicht durch einen Befehl.
Sondern durch Erkenntnis und eigene Erfahrungen. Das ist das Bild, das ich sehe.
Und das fühle ich im Herzen. Angereichert mit den erworbenen Erfahrungen, die wir
alle machen durften…, kehren wir auf Grund der Erkenntnis zurück, dass wir alle eins
sind. Zurück als Einheit quasi…im harmonischen kosmischen Gefüge.
HÖRZU:
Welche Erfahrungen haben Sie mit Menschen gemacht, die bis zuletzt nicht empfänglich für
Ihre Thesen waren?
Broers:
Einigen ist es nie recht…, wollen nicht wirklich verstehen. Aber ich habe ein
Phänomen erlebt. Es gibt viele, die sagen: Ich habe das zwar nicht alles verstanden,
aber doch fühlt es sich für mich richtig an. Und das scheinen täglich mehr zu
werden…
Auf eines möchte ich jedoch besonders hinweisen, die kommenden Ereignisse, gleich
welcher Art, werden uns von der Illusion befreien, dass das wir unmündige Wesen
sind. Wir selbst haben es in der Hand, unsere naturgegebene Göttlichkeit
anzuerkennen…, und anzunehmen. Kein Guru, kein Meister wird uns da wirklich
helfen können, nur wir selbst, in der Anerkenntnis, das wir als Individuum
eingebunden sind, in einem harmonischen Ganzen. Möge unsere Suche im Außen
uns die wertvollen Erfahrungen bescheren, so liegt die Glückseeligkeit in unserem
Inneren. Wenn wir dieses wahrnehmen, dann werden wir erkennen, dass die meisten
unserer bisherigen Wünsche nur kompensatorischer Natur waren…
Interview: Martin Häusler, HÖRZU
(1) Chronoastrobiology Univ. Minnesota-Chronobiology in Zusammenarbeit der NASA-Ames.
(2) EFECTS OF LOW-FREQUENCY MAGNETIC FIELDS ON ELECTROCORTICAL ACTIVITY IN HUMANS: A Sferics
SIMULATION STUDY /ANNE SCHIENLE, RUDOLF STARK, BERTRAM WALTER and DIETER VAITL. Department
of Clinical and Physiological Psychology, Justus-Liebig-University,Giessen, Germany, RAINER KULZER. Department of
Physics, Ludwig-Maximilians-University, Munich, Germany
(3) Die Prophezeiungen der Maya
(4) GFZ-Potsdam / Niemegk
(5) “Scientists Say Sun's Next Cycle Stronger /The cycle will also begin a year later than expected, in late 2007 or early 2008,
and peak around 2012, said Mausumi Dikpati of the National Center for Atmospheric Research in Boulder, Colo”. Aus: ABC
News, March 19, 2006
(6) Chronomics, neuroendocrine feedsidewards and the recording and consulting of nowcasts-forecasts of geomagnetics.
Biomed Pharmacother. 2005; 59 Suppl 1; : S24-30 / Jozsa R, Halberg F, Cornélissen G, Zeman M, Kazsaki J, Csernus V,
Katinas GS, Wendt HW, Schwartzkopff O, Stebelova K, Dulkova K, Chibisov SM, Engebretson M, Pan W, Bubenik GA,
Nagy G, Herold M, Hardeland R, Hüther G, Pöggeler B, Tarquini R, Perfetto F, Salti R, Olah A, Csokas N, Delmore P,
University Pécs, Pécs, Hungary.
(7) Mycotypha africana in low-level athermic ELF magnetic fields / Changes in growth parameters * D. Broers, G. Kraepelin,
I. Lamprecht and O. Schulz / Institut für Biophysik, Freie Universität Berlin, Institut für Biochemie und Molekulare
Biologie, Technische Universität Berlin, Berlin (Germany) (Received 9 October 1991; in revised form 25 November
1991)Bioelectrochemistry and Bioenergetics, 27 (1992) 281-291 / A section of / Electroanal Chem., and constituting
Vol. 342 (1992)Elsevier Sequoia S.A., Lausanne
(8) Kullnick, U., L. Luethe, H. Saxel, and D. Broers "NERVE CELL POTENTIALS WERE CHANGED BY WEAK HF
ELECTROMAGNETIC FIELDS (EMF) APPLICATED BY A CAVITY RESONATOR AND BY A MEDICAL
TRANSMITTER FOR PAIN THERAPY (MEETING ABSTRACT)." First World Congress for Electricity and Magnetism in
Biology and Medicine, 14-19 June, Lake Buena Vista, FL, p. 86, 1992.
(9) Wever, R., Über die Beeinflussung der circadianen Periodik des Menschen durch schwache elektromagnetische Felder. Z.
Vergl. Physiol. 56, S. 111– 128, 1967. und. Wever: The effects of electric fields on circadian rhythmicity in men; Life
sciences and space research 8 : S. 177-187 (1970), sowie: Wever, R., 1974: “ELF-effects on Human Circadian Rhythms”, pp
101-144 in “ELF and VLF-Electromagnetic Field Effects”, Ed. M.A. Persinger, Publ. Plenum Press, New York.
(10) Der Maya-Faktor, von Dr. Jose Argüelles, der Übersetzer des Maya-Code „Tzolkin“. Der gesamte Zyklus begann 3113
v.Chr. und endet 2012.
(11) Gariaev P.P., Tertishny G.G., 1999, MATERIAL AND QUANTUM NONLOCALITY OF CHROMOSOMES (in press).
Und: 8. Gariaev P.P., Tertishny G.G., 1999, WAVE STRUCTURE OF GENETIC CODE. DIE QUANTENNONLOCALITÄT
DES GENOMS ALS WESENTLICHER FAKT..O.
(12) “Die erwachende Erde – unser nächster Evolutionssprung”, Peter Russel studierte Physik in Cambridge Mathematik und
Physik unter anderem bei Stephen Hawking.
(13) Deutsche Zeitschrift für Onkologie, 24,3 und 5/1992
(14) Am 18.12.2006 sind hierüber Forschungsergebnisse veröffentlicht worden. Das Max Planck Institut für Astrophysik aus
Garching veröffentlichte in der Ausgabe 1/2007 „Sterne und Weltraum“. Die Quelle der merkwürdigen GBRs („wie mit dem
Scheinwerfer auf die Erde gerichtet“) sieht wie ein Herz aus:
(15) Gammastrahlenausbrüche ("gamma-ray-bursts" GRBs) wurden in den späten Sechzigern zufällig entdeckt. Das
amerikanische Militär entdeckte die Besonderheit, dass die Gammablitze von oben kamen. Diese Gammastrahlenausbrüche
dauerten zwischen 0,01 und über 270 Sekunden, wobei die Länge der Ausbrüche immer mehr zunimmt. Dank des NASA
Satelliten BATSE konnten seit 1997 ungefähr 500 GRBs ausgemacht werden. Besonders zu beachten ist die extreme
Zunahme der Gamma Rays gegenüber 2004 und 2005. Waren es im Jahre 2004 noch 38 Ausbrüche, so wurden 2005 bereits
109 und in diesem Jahr (allein bis zum 21.11.) sogar 151 Ausbrüche gemessen!
(16) Burkhard Heim hat in einer Arbeit, die er zusammen mit W. Dröscher 1996 im Resch Verlag, Innsbruck, veröffentlichte
unter dem Titel: “Strukturen der physikalischen und ihrer nichtmateriellen Seite“, mathematisch 12 Dimensionen
nachgewiesen. Davon sind 6 materiell (X1 bis X6) und 6 immateriell (X7 bis X12) . Schon Einstein und andere Mathematiker und
Physiker hatten vermutet, dass es außer Raum und Zeit noch weitere Dimensionen gibt.
br />br />br />
Veröffentlicht in de.clearharmony.net am: Freitag, 16. März 2007
Ich war dort gewesen: Interview einer Person mit Nahtod-Erfahrung
Pure Insigth Reporter
F: Erzählen Sie uns ein wenig von sich. Wo sind Sie aufgewachsen,
glaubten Sie an Gott oder irgendeine Religion, bevor Sie diese Erfahrung
gemacht haben?
1A:
Ich bin im südwestlichen Teil der Vereinigten Staaten aufgewachsen.
In Texas und Oklahoma. Ich wuchs in einer sehr konservativen
christlichen Familie auf. Sehr religiös, wir waren ständig in der
Kirche. Aber als ich älter wurde, begann ich das abzulehnen. Als ich
etwa 20 war, begann ich, mich für andere Religionen zu interessieren.
Und mit 25 hatte ich mein Suchen aufgegeben. Ich dachte, alle Religionen
wären langweilig. Und ich hatte wirklich kein persönliches Interesse an
Religionen. Ich studierte Religion als eine akademische Angelegenheit
und hatte überhaupt kein persönliches Interesse daran.
F:
Was haben Sie bei Ihrer Arbeit gemacht?
2A:
Ich bin ein Professor für Geschichte an der Universität von Illinois
in Chicago. Die Fächer, die ich unterrichte, sind mittelalterliche
Geschichte, Geschichte der Religionen und Mystizismus. Ich gebe Kurse zu
solchen Fächern.
F:
Nun, Sie hatten eine Nahtoderfahrung. Was war passiert?
3A:
Ja, es war 1988. Ich war in London, um einen Beitrag zu einer
Konferenz zu leisten. Aber zu jener Zeit hatte ich sehr schweres Asthma,
und es war ein Tag, an dem die Luftqualität in London sehr schlecht
war. Sie gaben wiederholt Warnungen für Leute mit Atemwegserkrankungen
heraus, nicht nach draußen zu gehen. Aber als ein Besucher bekommt man
solche Warnungen natürlich nicht mit. Jedenfalls war ich draußen. Und
mein Asthma wurde schlimmer und schlimmer. Es dauerte nicht lang, und
ich war in sehr ernsten Schwierigkeiten.
Ich glaube, ein Krankenwagen wurde zu meinem Hotel gerufen, und ich
wurde zu einem nahegelegenen Krankenhaus gefahren. Zur Zeit meiner
Ankunft waren meine Lungen in respiratorischem Stillstand. Meine Lungen
waren mit Schleim blockiert, und ich konnte nicht mehr atmen. So wurde
ich an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Ich lag zwei Wochen lang im
Koma. Während dieser zweiwöchigen Periode war ich manchmal an der
Schwelle des Todes, das ist passiert.
Es war sehr ernst. Als ich ein Jahr später nach London zurückkam, sprach
ich mit den Krankenschwestern und Ärzten. Sie sagten mir, dass sie
völlig davon überzeugt gewesen waren, dass ich jeden Moment hätte
sterben können. Meine Familie in Oklahoma wurde über meinen Zustand
informiert, ihnen wurde gesagt, es sollte jemand nach London kommen,
meinen Körper abholen und zurückbringen. Die Behandlungsstrategie
beruhte auf der Annahme, dass ich sterben würde. Ich war also in einer
sehr ernsten Situation. Meine Lungen waren eine Woche lang vollständig
blockiert. Ich hing an einem Beatmungsgerät. Aber selbst das
Beatmungsgerät fiel manchmal aus, weil meine Lungen so blockiert waren.
Dann mussten sie die Tube auf mich legen und mich von Hand beatmen, um
mich am Leben zu erhalten. Nach einer Woche begannen die Lungen wieder
zu arbeiten, aber es gab da andere Probleme. Ich hatte schreckliches
Fieber und sie wickelten mich in kalte Tücher, um meinen Körper
abzukühlen. Ich hatte zu der Zeit so etwas wie Anfälle. Und so war ich
während der zweiten Woche noch immer dem Tode sehr nahe. Aber dann nach
der zweiten Woche schienen meine Symptome besser zu werden, nur bemerkte
man es nicht. Ich glaube sie beschrieben es so, dass es keine spontanen
Bewegungen gegeben hatte. Nach dieser zweiwöchigen Periode stellte sich
heraus, dass ich vom Nacken herab völlig gelähmt war. Dies war ein
großes Problem, als ich aus dem Koma aufwachte. Aber die Erfahrung
selbst fand irgendwo in der zweiwöchigen Periode statt. Ich weiß es
nicht, ich war ohne Bewusstsein, deshalb kann ich es nicht genau sagen.
F:
Was haben Sie dann auf jener Seite gesehen? Beschreiben Sie es uns
bitte. Was haben Sie gefühlt?
4A:
Gut. Wenn Sie viele Nahtoderfahrungen studieren, werden Sie über
Tunnel und solche Sachen Bescheid wissen. Ich erinnere mich an nichts
dergleichen. Meine Erfahrungen beginnen tiefer im Todeserlebnis, als sie
typischerweise beschrieben werden. Es drehte sich wirklich um das, was
man als Lebensrückschau bezeichnet. Die erste Sache, an die ich mich
erinnere, war die Anwesenheit an einem Platz. Es war ein nichtssagender
Ort, an dem alles in einer Farbe war, eine Art blaugraue Farbe. Es mag
der Himmel gewesen sein, oder das Land; alles war einfarbig.
F:
Haben Sie dann irgendwelches Licht gesehen, irgendwelche Figuren,
haben Sie nicht ein lebendes Wesen gesehen?
5A:
Nein, ich habe nichts dergleichen gesehen. Aber an diesem Ort war
neben mir, auf meiner rechten Seite, eine Art Lebewesen. Ich habe das
Wesen nie gesehen. Aber ich fühlte die Anwesenheit des Wesens. Im
weiteren Verlauf fühlte ich das Wesen, aber ich habe nie irgendetwas von
dem Wesen gesehen. Das Wesen schien mir sehr groß und mächtig zu sein.
Ein Gefühl der Größe und der Mächtigkeit. Es befand sich immer hier auf
meiner rechten Seite. Aber ich habe es nie gesehen. So war ich also eine
Zeit lang mit dem Wesen an diesem Ort, und dann begann ich damit, was
üblicherweise als Lebensrückschau bezeichnet wird. Und es war die
bewegendste Erfahrung meines Lebens.
Jetzt denke ich, wenn ich schon früher davon gehört hätte, würde ich
denken, dass es vielleicht so etwas wäre, wie das Betrachten eines
Filmes über mein Leben. Aber so war es überhaupt nicht. Es war das
Wiedererleben meines Lebens. Es war wie wieder dort zu sein. Nicht das
Sehen eines Filmes aus der Distanz, sondern das Teilnehmen vor Ort. Was
sehr wichtig war während der Erfahrung, waren die Emotionen, die ich
fühlte, und die Gedanken, die ich zu der Zeit hatte. Aber diese
Erfahrung war nicht nur ein sich selbst wiedererleben, es war ein
Erfahren aus drei verschiedenen Blickwinkeln zur gleichen Zeit. Der
Verlauf meines Lebens, die Art wie ich mich daran erinnerte, was für
Gefühle ich hatte, was ich dachte, was meine Motivationen, was meine
Gedanken gewesen waren. Das war alles da. Aber zur gleichen Zeit erfuhr
ich, was andere Leute im Kontakt mit mir erfuhren, was ihre Gefühle
waren, was ihre Emotionen, ihre Gedanken waren, und das war ein Schock
für mich. Tatsächlich zu fühlen, was andere Leute fühlten, so zum
Beispiel...
F:
Die Lebensrückschau begann also, als Sie sehr jung waren, als Sie
sich zum ersten Mal an Dinge erinnern konnten?
6A:
Nein, woran ich mich erinnere, ist nicht ein ununterbrochener
Lebensablauf, sondern ausgewählte Episoden der Vergangenheit. Ein
Wiedererleben, ein Mittendrin sein, alles zu fühlen. Aber dann fühlte
ich, was andere fühlten, und das war ein Schock für mich, weil, genau
wie in dem normalem Leben, sind die Leute manchmal schwierig, gemein zu
einem, eine wahre Qual, und manchmal verliert man einfach die
Beherrschung und sagt etwas. Es ist eine Art Boshaftigkeit, aber es ist
o.k., sie haben dich wirklich provoziert. Sie haben das hervorgerufen.
Also, sogar wenn man etwas Böses sagt, denkst du bei dir, dass es in
Ordnung ist, weil diese Person es verdient. Aber dann, wenn du fühlst,
was die andere Person fühlt, ändert sich alles, du realisierst die
Leiden, die du hervorrufen kannst, wenn du etwas sagst. Sie verursachen
den Menschen Leiden, und diese Leiden sind echt. Und indem ich das
fühlte, bekam ich eine völlig andere Ansicht von Beziehungen zu anderen
Menschen.
F:
Geben Sie uns ein paar Beispiele.
7A:
Gut, das ist sehr persönlich. Es hat mit der Person zu tun, mit der
ich nicht reden kann. Ich hatte eine Frau umworben. Es war einfach eine
sehr schwierige Beziehung. Anziehung und doch Schwierigkeit, und
manchmal im Eifer der Argumentation sagst du oder tust Sachen, die
verletzend sind. Aber zu jener Zeit machen sie Sinn. Aber dann, zu
fühlen, was sie fühlt, und die wirklichen Schmerzen zu fühlen, die sie
fühlte, machen die Sachen nicht mehr o.k. Was also dabei herauskam, war,
dass es nicht in Ordnung ist, andere Menschen absichtlich zu verletzen.
Und ich möchte noch sagen, manchmal meint unser Verstand, dass es in
Ordnung ist, weil sie es verursacht haben, sie waren bösartig, sie
machten Schwierigkeiten. Und du schlägst zurück, und du rechtfertigst es
in deinen eigenen Gedanken. Also, diese Sachen wiederzuerleben, und
tatsächlich alles zu fühlen, was andere fühlten, ändert einfach alles.
Aber dann gab es noch eine dritte Perspektive. Es gab also meine
Erinnerungen, meine Emotionen, mein Empfinden der Gefühle und Emotionen
anderer Leute, aber dann auch eine andere Art Sicht von dem, was
wirklich passierte. Und was ich dort sah, war ein Grad des Selbstbetrugs
in dem ich lebte, von dem ich denke, dass wir alle darin leben, indem
wir uns selber betrügen. Wir denken, dass es in Ordnung ist, das zu tun.
F:
Können Sie etwas spezieller beschreiben, wie Sie die dritte
Perspektive sahen?
8A:
Ich kann es nicht, weil alle diese drei Perspektiven exakt
gleichzeitig stattfanden.
F:
Sie haben also diese verschiedenen Richtungen zur selben Zeit von
oben betrachtet?
9A:
Nun, eigentlich nicht. Ich habe sie gefühlt, nicht gesehen. Habe sie
alle zur gleichen Zeit gefühlt. Meine Gefühle, die Gefühle der anderen
Person, und was tatsächlich vor sich ging. Nicht das, was ich über mich
selbst sagen würde, oder meine Absichten, natürlich immer gute
Absichten. Auch nicht das, was andere Personen über sich sagen würden,
immer die guten Motivationen, stattdessen die Wahrheit zu sehen, und zu
sehen, wie sehr wir uns selbst belügen, und wie wir Dinge rechtfertigen,
die wir nicht hätten tun sollen, aber wir betrügen uns mit dem Gedanken
selbst, dass es o.k. sei. Deshalb sah ich wirklich aus dieser höheren
Perspektive, dass ich nicht die Person war, die ich dachte zu sein. Dass
meine Emotionen, meine Motivationen nicht so gut waren, ich hatte einen
bestimmten Grad an Selbsttäuschung, in der ich lebte, und ich fühlte
mich schrecklich, fühlte mich erniedrigt, ich fühlte ein Versagen als
Person. Auch erinnere ich mich, dass dort ein Urteil gefällt wurde, aber
es war mein Urteil über mein Leben. Ich kam zu der Erkenntnis, dass ich
versagt hatte, der Mensch zu sein, der ich sein wollte, der ich dachte
zu sein. Und ich hatte das sehr schlechte Gefühl, absolut widerlich zu
sein. Aber das Wesen war während der ganze Zeit anwesend. Und das Wesen
sandte mir diese Information, es ist in Ordnung, du bist nur ein Mensch.
Nur ein Mensch? Oh nein, ich nicht. Ich bin mehr als nur ein Mensch.
Deshalb bedeutete die Information, nein, es ist nicht in Ordnung. Die
Art, wie wir normalerweise leben, ist nicht in Ordnung, weil wir
Menschen verletzen, weil wir uns selbst betrügen, aber es ist in
Ordnung, weil Menschen gerade so leben. Menschen versagen eben, Menschen
machen Fehler, Menschen betrügen sich eben selbst. Deshalb, auf einer
Ebene ist es in Ordnung, normal. Aber auf einer höheren Ebene ist es
nicht in Ordnung. Wir KÖNNEN es besser machen. Das Wesen gab mir also
beruhigende Botschaften derart, dass es „in Ordnung ist, du bist nur ein
Mensch, das tun eben Menschen.“ Aber ich wollte es besser machen.
Dieser Teil der Erfahrung endete hier.
Der nächste bestand darin, dass mir Dinge gezeigt wurden. Mir wurden
Sachen aufgedeckt, über meine eigene Familie, Mutter, Vater, Bruder,
Schwester und mich. Und nun verstand ich exakt, wer jeder war. Warum wir
so waren, wie wir waren. Das war eine große Befreiung. Bis zu diesem
Zeitpunkt war ich über meine Eltern sehr verärgert. Ich dachte, sie
hätten als Eltern sich nicht korrekt verhalten. Jetzt sah ich, dass sie
einfach fehlerhafte menschliche Wesen waren, die das Beste taten, was
sie mit ihren Begrenzungen tun konnten. Genauso, wie ich war, als ich
mich selbst betrachtet hatte. Mein Ärger löste sich so in Luft auf. Und
als alles vorüber war, als mein ganzes Leben wieder in Ordnung war, war
ich nicht mehr verärgert. Der Schlüssel ist, ich kann jeden in meiner
Familie verstehen. Ich kann sie akzeptieren.
F:
Haben Sie Ihre Gefühle verstanden – oder Ihre Motive? Ihre
Beschränkungen? Auf welche Art haben Sie sie verstanden?
10A:
Ich konnte verstehen, wer sie waren, und wer ihr inneres Selbst
war. Und ich konnte es akzeptieren. Ich vermute, dass ich ein tieferes
Verständnis bekommen habe. Mehr innerhalb ihres seelischen Bereiches.
Jetzt waren ihre Taten für mich verständlich und akzeptabel.
F:
Bitte geben Sie uns ein Beispiel. Hat Ihr Bruder etwas gesagt oder
getan. Falls es irgendwelche Auseinandersetzungen gegeben hat, was waren
die Gründe gewesen. Warum können Sie ihr Inneres jetzt sehen?
11A:
Ja, mein Bruder war drei Jahre älter als ich. Ich dachte, wir
hätten die Schwierigkeiten, die Brüder haben. Was ich verstanden hatte,
war das Leiden in ihm selbst, mit dem er zu tun hatte und wie es in
gewisser Weise seine Fähigkeiten einschränkte. Er war nicht vollständig,
also, er hatte keinen vollständig freien Willen. Weil er auf seine
eigenen Leiden reagierte. Deshalb werden viele Dinge, die er getan
hatte, verständlich, wenn du seine Leiden, die er fühlte, verstehst.
Deshalb, anstatt nur meine Reaktionen zu fühlen, wie er mich geschlagen
hatte oder böse zu mir war, verstand ich, dass er ein verletzbares
menschliches Wesen war. Und das machte es tolerabel. Nicht ganz, aber
seit ich verstanden habe, war die negative Reaktion auf meiner Seite
vorüber. So, das betraf alles meine Familie.
Die nächste Phase bestand darin, dass ich mich selbst gefunden habe,
dies war in mancherlei Hinsicht das Bemerkenswerteste. Ich weiß nicht,
wie ich es beschreiben soll, die Worte fehlen, auf eine Art im Zentrum
des Universums sein, draußen im Weltraum. Und überall um mich herum
waren Sterne, Galaxien, Nebel, und alles war dreidimensional, als ob ich
wirklich im Zentrum des Universums wäre, einfach frei herumfliegend.
Und es war atemberaubend, vollkommen, total schön, aber der Schlüssel
war, dass ich eine Verbindung fühlte, einen direkten Strahl der
Verbindung zwischen mir und jedem einzelnen Objekt in dem Universum, so
als ob wir alle Eins wären, wir waren alle miteinander verbunden, wir
gehörten alle zusammen. Ich meine, dass das ein sehr bewegendes Gefühl
war, eine absolute Verbundenheit mit dem ganzen Universum, mit allem in
ihm. Ich war ein Teil davon. Und es war ein Teil von mir. Eben eine
Einheit. Das blieb in mir haften, die atemberaubende Schönheit, und die
Verbundenheit damit.
In der Phase danach fühlte ich, dass sie mir alles aufdeckten, alle
Geheimnisse des Universums. Ich verstand dann alles, ich verstand, warum
die Dinge so waren, wie sie waren, dieser Teil ist mir jetzt
verschwommen. Es war kein mathematisches Wissen, es war so, dass das
Universum Sinn machte. Ich wusste es einfach. Ich wusste die Wahrheit.
Manchmal meine ich, dass ich mich bei bestimmten Sachen an das erinnern
kann, ich verstehe dann, was das Richtige zu tun ist, ich fühle, dass
ich auf das Wissen, das mir gegeben wurde, zurückgreifen kann. Deshalb
war das etwas Unterbewusstes, ein Alles zu Wissen.
Dann in der nächsten Phase, die mehr oder weniger die Letzte war, wurde
mir eine Offenbarung der Zukunft gegeben. In Bezug auf mich selbst,
besonders in Bezug auf meine Kinder. Zu der Zeit war mein Sohn fünfzehn
und meine Tochter zehn. Und mir wurden sehr spezielle Bilder darüber
gegeben, was mit ihnen in naher Zukunft passieren wird. Mir wurde klar,
dass sie mich brauchen würden. Dass es nötig war, dass ich für sie hier
sein musste. Und ich erinnere mich, dass ich zu der Zeit eine
Entscheidung getroffen habe, ich wollte zurück gehen, wenn ich gebraucht
würde, dann müsste ich zurück gehen. Und dann, zu diesem Zeitpunkt,
begann ich wieder, in meinen gelähmten Körper im Krankenhaus
zurückzukommen.
So, was habe ich nun aus der ganzen Sache gelernt? Es ist schwer zu
beschreiben, aber eine überzeugende Ahnung, dass unser Leben einen Sinn
und Zweck hat. Als Ergebnis dessen, was mir gezeigt wurde, gewann ich
den Glauben, dass alles was um uns passiert, Bedeutung hat, sogar auch
wenn es wirklich schlechte Sachen sind, haben sie Bedeutung. Dass der
Zweck unseres Lebens hier ist, als Individuum zu lernen und zu reifen,
und dass jede Person verschieden ist, in dem, was sie lernt und wo sie
hineinwächst, sie sind nicht alle gleich. Aber ich erkannte, dass ich
alles akzeptieren konnte, alles was mir in meinem Leben passierte, sogar
die schlechtesten Dinge. Es war jetzt alles in Ordnung. Weil ich
verstand, dass es auf eine gewisse Art, die ich nicht erklärten konnte,
eine Bedeutung und Wichtigkeit hatte.
Ich erkannte, die wahre Bedeutung des Lebens besteht darin, wie unsere
Beziehungen zu anderen Leuten sind. Oh, nicht aus individueller Sicht.
Dass es nicht korrekt ist, andere zu verletzen, sogar wenn du denkst,
dass sie es verdienen. Und wir sollten wirklich aufstehen, höhere
Anforderungen an uns selbst stellen, und dass können wir auch schaffen.
Und ich verstand, dass das Universum Sinn macht. Und dass ich...
F:
Sinn macht, auf welche Art?
12A:
Dass wir nicht einfach hoffnungslose Blätter sind, die im Wind
fliegen, dass es bedeutungsvoll ist, was passiert. Und dass unsere
Entwicklung und Fortschritt als Individuum wichtig sind.
F:
Wie haben Sie Ihre Verbundenheit mit den Sternen gefühlt? Beschreiben
Sie es.
13A:
Gut, ich habe wirklich gefühlt, dass es da einen Strahl gibt, den
ich sehen und fühlen konnte, das war eine Verbindung, Sie können es sich
als einen Lichtstrahl vorstellen, und so schmal wie ein Laser, ein sehr
schmaler Lichtstrahl, der Sie mit einem Stern verbindet. Und Sie
fühlen, dass Sie zu dem Stern gehören, und dass der Stern zu Ihnen
gehört. Und das galt für jedes Objekt im Universum. Ich konnte diese
Strahlen sehen, diese Laserstrahlen der Verbindung.
F:
Es gab einen Strahl. Konnten Sie ihn sehen?
14A:
Ich konnte ihn sehen und fühlen.
F:
Es gab einen Strahl...
15A:
Ja, da waren weiße, kleine dünne weiße Strahlen, die mich mit allem
im Universum verbanden.
F:
Bezüglich der Zukunft. Sie sagten, dass die Zukunft Ihrer Kinder
Ihnen aufgedeckt wurde? Geben Sie uns einfach ein kleines Beispiel, wie
es realisiert wurde oder nicht.
16A:
Gut. Ich wurde also geschieden. Meine Kinder lebten die Hälfte der
Woche bei ihrer Mutter und zur Hälfte bei mir. Mir wurde gezeigt, dass
sie einige extreme Schwierigkeiten haben würden. Die Dinge würden für
sie schwierig werden. Sie würden mich hier benötigen. Mir wurde gezeigt,
dass ich zum Gericht gehen müsste, um etwas zu unternehmen und zu
versuchen, ihnen zu helfen. Deshalb, als ich zurück kam, endete es so,
dass ich nach Chicago zurückkehrte. Als ich schließlich das Krankenhaus
verließ, hatte ich finanzielle Schwierigkeiten, weil meine Versicherung
nicht alle Kosten übernahm. Ich war wegen der Ausgaben für die Medizin
finanziell am Ende, aber ich begann Geld zu sparen, Geld für das Gericht
beiseite zu legen. Und zwei Jahre später traf es wie erwartet ein.
Exakt wie mir gezeigt worden war.
F:
Sie haben genau gesehen, welches Gericht und den Prozess?
17A:
Nicht ganz. Mir wurde exakt die Schwierigkeit gezeigt, das Problem,
das mein Sohn mit seiner Mutter haben würde. Und dass er sie verlassen
und mit mir leben würde. Auch, dass ich zum Gericht gehen würde, um das
Sorgerecht zu bekommen, das war genau das, was dann passierte. Es war
fantastisch. Ich meine damit, ich war überzeugt, dass es wahr sei.
Deshalb begann ich Geld zu sparen. Aber als es passierte, hatte ich das
Geld, so dass ich einen Anwalt beauftragen konnte und zu Gericht gehen
konnte. Und mein Sohn kam und lebte mit mir zusammen. Es war exakt, wie
es mir gezeigt worden war. Ich war darauf vorbereitet.
F:
Warum glauben Sie, dass die Zukunft vorhergesagt werden kann?
18A:
Oh, das ist Interpretation. Das ist immer eine schwierige Sache.
Ich glaube, dass einige Sachen in unserer Zukunft vorherbestimmt sind,
sie werden eintreten. Andere Sachen sind veränderlich, sie hängen von
unserer Reaktion ab. Aber allgemein, denke ich, dass der generelle Weg,
den wir gehen, vorherbestimmt ist. Und, worum es im Leben überhaupt
geht, ist, wie wir auf die Schwierigkeiten reagieren, die auftauchen.
Die Schwierigkeit ist vorherbestimmt, die Reaktion ist nicht
vorherbestimmt. Deshalb können wir eine Handlung wählen, die hilfreich
ist. Die Schwierigkeit ist für uns da, um als Individuum zu wachsen.
Oder wir können zurückgehen, wir können vor ihr weglaufen, wir können
verweigern, die Schwierigkeit anzunehmen. Deshalb denke ich, in weitem
Sinne, ist viel der Zukunft vorherbestimmt. Aber nicht alles. Das zu
bestimmen hängt von uns ab. Und das ist es, worum sich das Leben dreht.
F:
Sie haben nun über verschiedene Phasen gesprochen. Wie war nun
genauer das Timing? Haben Sie gefühlt, dass der ganze Prozess sehr
schnell oder sehr langsam war?
19A:
Nun, es gibt keine Art es zu beschreiben. Ich hatte schließlich das
Gefühl, dass es wirklich so etwas wie Zeit nicht gibt. Zeit ist eine
künstliche Welt, die wir erzeugen. Wo ich war, gab es keine Zeit. Alle
diese Phasen, über die ich gesprochen habe, ereigneten sich mehr oder
weniger zur selben Zeit. Und so kam ich mit dem Glauben aus dieser
Erfahrung heraus, dass Zeit nur in dieser Welt existiert, in der wir
sind. Da draußen gibt es nicht so etwas wie Zeit. Vielleicht existierte
bereits alles dort drüben. Aber in dieser Welt, in der wir leben, sehen
wir, dass das Leben sequentiell ist. Und so ist es für diese Existenz
notwendig, aber ich glaube, dass es für andere Existenzen nicht wahr
ist. Deshalb kann man es nicht als schnell oder langsam beschreiben, und
sogar die Art, wie ich es beschrieben habe, trifft nicht ganz zu, weil
wir nur in dieser sequentiellen Welt leben. Eine Sache ereignet sich
nach einer anderen, deshalb muss ich es auf diese Art beschreiben,
stattdessen ist es eine Art Gleichzeitigkeit.
F:
Meinen Sie, dass alle Sachen von dem Lebewesen auf Ihrer rechten
Seite aufgedeckt wurden?
20A:
Nein, sie wurden von mir aufgedeckt, aber das Wesen war bei mir,
begleitete mich und tröstete mich auch.
F:
Würden Sie das Wesen Gott nennen, oder wie?
21A:
Ich nenne es einfach das Wesen, weil ich es nie gesehen habe. Alles
was ich sagen kann, ist, dass ich seine Gegenwart gefühlt habe. Die
Gegenwart eines Wesens, das groß ist, riesig, und die Anwesenheit von
Macht. Deshalb nenne ich es nicht so. Nennen Sie es, wie Sie wollen.
Aber ich sage, dass es ein Wesen ist, weil es nur das ist. Mehr zu
sagen, würde bedeuten, es zu verändern, weil ich nicht das Gefühl bekam,
dass dies Gott war. Es endete aber für mich mit einer Überzeugung, und
es macht keinen Sinn, wenn man es logisch beschreiben möchte. Es endete
für mich mit der absoluten Gewissheit der Existenz von Gott, aber ich
kann es nicht beschreiben.
Englische Version unter: http://www.pureinsight.org/pi/index.php?news=1547